Wie kann die Ernährungsberatung die Compliance für JAK-Inhibitoren positiv beeinflussen?
Der vermehrte Appetit durch JAK-Inhibitoren kann zur Gewichtszunahme führen. Diese zu verhindern ist das Ziel meiner Ernährungsberatung
Der vermehrte Appetit durch JAK-Inhibitoren kann zur Gewichtszunahme führen. Diese zu verhindern ist das Ziel meiner Ernährungsberatung
Laut einen Artikel von Perspektiven EADV Spezial 2025 in Verbindung mit dem Deutschen Ärzteblatt können JAK-Inhibitoren wie Abrocitinib, Baricitinib und Upadacitinib das Körpergewicht erhöhen.
Die Gewichtszunahme wird auf eine Hemmung von JAK 2 in den Nervenzellen des Hypothalamus zurückgeführt. Die Januskinase ist dort an der Weiterleitung von Signalen der Leptinrezeptoren beteiligt: Das von den Fettzellen des Körpers gebildete Hormon Leptin hat eine appetitdämpfende Wirkung. Dies erklärt, warum Menschen unter der Behandlung mit JAK-2-Inhibitoren über einen vermehrten Appetit und eine gesteigerte Nahrungsaufnahme berichten.
Eine Analyse mit Daten von 226 Patientinnen und Patienten ergab, dass diese nach 52 Wochen durchschnittlich 2,94 kg an Gewicht zugenommen hatten gegenüber einem Plus von 1,10 kg bei den Betroffenen, die mit Abrocitinib 100 mg/die oder Upadacitinib 15mg behandelt wurden.
Betroffen sind vor allem Wirkstoffe, die neben der Januskinase (JAK) 1 auch die Januskinase 2 hemmen. Dies zeigen die Ergebnisse einer retrospektiven Studie, die auf dem Jahreskongress der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) in Paris vorgestellt wurden (EADVCongress2025,Abstract #7502).
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Bei einem BMI ≥ 25 kann die Ernährungsberatung mit dem offiziellen Formular für Anmeldung zur Ernährungsberatung verordnet und über die Grundversicherung abgerechnet werden.
Gewichtszunahme
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